Seit gut zwei Jahren betreibe ich die Website spieleabend-berlin.de. Anfang diesen Jahres lernte ich den Betreiber von spieleabend.de kennen. Gemeinsam besuchten wir die Spielwiese und hatten eigentlich eine Zusammenarbeit angedacht. Die Domain von ihm ist schon deutlich wertvoller als meine, da sie genau das aussagt, worum es uns eigentlich geht, nämlich um Spieleabende.
Spieleabend.de hat einen guten Ansatz, leider fehlt es dort an Inhalten. Diese sollte ich mit den von mir verfassten Texten aufwerten, doch um ganz ehrlich zu sein, war mir der Aufwand zwar nicht zu groß, aber ich fand es schon ziemlich daneben, mit von meinem Content zu profitieren, ohne wirklich etwas dafür zu tun.
Da er für seine Seite nicht wirklich viel Zeit aufwenden konnte, wurde sie zwar gut gefunden, hatte aber keine Inhalte. Ich fragte ihn dann im Herbst ganz unverblümt, ob er mir die Seite nicht geben würde, dann würde ich mit meinem Blog dorthin umziehen. Erst kam gar nichts und dann erhielt ich nur die Gegenfrage, wieviel ich denn bieten würde. Damit war die Sache für mich gegessen, denn mir war nun klar, dass es hier im Grunde nur um Geld geht und das Hobby als solches eher im Hintergrund stand.
Einige Wochen vergingen und ich besuchte spieleabend.de von Zeit zu Zeit. An den Inhalten änderte sich nichts, nur kam dann irgendwann eine Sedo-Verlinkung dazu. Ein Klick darauf machte mir klar, das die Seite nun auch offiziell zum Verkauf angeboten wurde.
Ich dachte mir, was solls, gibst Du einfach mal ein Gebot ab. Fünfzig Euro … zu wenig, mindestens 60,- müssen geboten werden. Gut, dann mach ich mal 75,- Euro. Wie man aus dem Gebotsverlauf entnehmen kann, versuchte ich dies drei Mal. Beim letzten Gebot merkte ich an, dass dies mein letztes Gebot sei und siehe da, es gab eine Antwort darauf.

Die genaue Summe habe ich ausgestrichen, aber das Gegenangebot vom Anbieter war deutlich höher, als das von mir gemachte. Die Länge des orangenen Streifens passt genau darüber, wieviel es jedoch war, will und darf ich hier glaube ich auch nicht sagen. Manch einer kauft sich aber ein Auto dafür.
Ich bin noch etwas erschlagen, mehr als ein “erklären Sie bitte den Preis” habe ich dann auch nicht herausbekommen. Bisher steht eine Antwort aus, ich denke aber auch nicht, dass ich eine erhalten werde.

